Doch kann es das?

 

Wohl kaum, denn ein geschlossener Raum bleibt ein geschlossener Raum. Erst eine neue Generation ist im Stande, all die Dinge, die die erste Generation an körperlichen und psychischen Belastungen durchmachte, zu überwinden. Denn was der Mensch vom Erzählen her kennt, ist ihm fremd, sein Wesen findet sich mit dem ab, was ihm seine Umgebung bietet. Und dennoch hört er nicht auf, nach dem Neuen zu suchen. Er ist neugierig und wissenshungrig. Die Hoffnung und das Streben lassen ihn vieles durchmachen und verstehen. Aber letztendlich geht er doch immer als Sieger hervor. Das erreicht er aber nur durch starkes Selbstbewusstsein und Vertrauen zu sich selbst. Besonders die Anfangsgeneration wird sich in der Gemeinschaft, in der sie sich auf einem Raumschiff befindet, näher kommen. Sie schmieden sich direkt aneinander, ohne es zu bemerken. Einer braucht den anderen, um seine Einsamkeit und sein Heimweh zur Erde zu verlieren.

 

Bereits die nächste Generation wird dieses Gefühl nicht mehr in dem Maße kennen wie die erste Generation. Sie werden bereits einen Freundes- und Bekanntenkreis haben. Da ein Raumschiff mit einer solchen Größe gelenkt und geleitet werden muss, ist es verständlich, das jedes Mitglied im Raumschiff seine Funktion haben muss und die Leitungs- und Kommandofrage geklärt sein muss. Die Leitungs- und Lenkungsaufgaben eines Raumschiffes sind wie auf der Erde die Durchsetzung von Anweisungen und ganz normalen Arbeitsaufgaben. Hier geht der Mensch seinen ganz normalen Arbeits- und Freizeitrhythmus nach. Aus den Erfahrungen der Lenkungs- und Leitungsaufgaben der ersten Generation kann die zweite Generation bereits Gesetze herleiten, die ein Raumschiff nach und nach in einen kleinen Staat verwandelt. Wenn das Wort Erde dann nur noch in der Geschichte oder bei Erzählungen von Bedeutung ist, oder dieser Planet nur noch aus Bildbeschreibungen bekannt ist, dann bestehen auf einem Raumschiff bereits andere Voraussetzungen.... weiter